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Mann mit Bart und Sonnenbrille vor Stahlbrücke

Die optimale Reihenfolge der Bartpflege? Schritt für Schritt zu einem meisterhaften Bart

Ein gepflegter Bart ist Ausdruck von Stil und Selbstbewusstsein. Doch egal, ob Du einen kurzen oder langen Bart trägst – die richtige Reihenfolge bei der Pflege kann entscheidend sein. Denn nur so bringst Du Deinen Bart in Bestform, pflegst die Haut darunter und sicherst Dir einen gesunden, kräftigen Bartwuchs. Hier erfährst Du, welche Schritte für eine umfassende Bartpflege nötig sind und wie Du die Routine auf Deine Bedürfnisse abstimmst.

1. Reinigung mit Bartseife: Die Basis für Sauberkeit und Frische

Bartseife ist der erste Schritt jeder Bartpflege, da sie den Bart gründlich von Schmutz, Talg und anderen Ablagerungen befreit. Dabei unterscheidet sich Bartseife von herkömmlichen Shampoos: Sie ist speziell auf die Bedürfnisse der Gesichtshaut und des Barthaares ausgelegt und trocknet nicht aus. Gerade in Bärten, die länger als ein paar Millimeter sind, sammeln sich täglich Staub und Gerüche, die nur eine gründliche Reinigung beseitigen kann.

  • Tipp für kurze Bärte: Ein Dreitagebart oder andere kurze Bartstyles benötigen keine tägliche Seifenreinigung. Ein- bis zweimal wöchentlich reicht völlig aus, um die Haut und den Bart frisch zu halten. Dazwischen reicht klares Wasser, um den Bart aufzufrischen und von grobem Schmutz zu befreien.

  • Tipp für lange Bärte: Ein Vollbart kann besonders von einer wöchentlichen Bartseifen-Routine profitieren, vor allem, wenn Du viel unterwegs bist oder Dein Bart verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Achte darauf, den Bart nach der Reinigung gründlich auszuspülen und sanft zu trocknen. Feuchte Bärte sind empfindlicher gegenüber Bruch, daher ist ein behutsames Abtrocknen wichtig.

  • Trick: Falls Du zu trockener Haut neigst, wasche Deinen Bart erst nach einer kurzen Dusche oder nach dem Einweichen mit warmem Wasser. Das hilft, die Poren zu öffnen und ermöglicht eine gründlichere, schonendere Reinigung.

2. Pflege mit Bartöl oder Bartbalsam: Extra Feuchtigkeit und Pflege

Nach der Reinigung ist die Haut oft etwas trocken und braucht eine Extraportion Pflege. Hier kommen Bartöl und Bartbalsam ins Spiel, die Deinem Bart und der Haut darunter wichtige Nährstoffe spenden. Bartöl ist für jeden Bart ein Muss, da es leicht ist und die Haut nicht beschwert. Wenn Du kürzere Bärte bevorzugst, ist Bartöl oft ausreichend, um den Bart in Schwung zu bringen und die Haut vor Trockenheit zu bewahren.

  • Bartöl für alle Barttypen: Ein gutes Bartöl zieht schnell ein und enthält pflegende Öle wie Jojoba-, Mandel- oder Arganöl, die den Bart geschmeidig machen. Besonders für Bartträger mit empfindlicher oder juckender Haut ist das Öl ideal, da es die Haut beruhigt. Auch krauses oder sprödes Barthaar wird mit Bartöl weicher und leichter zu bändigen. Ein paar Tropfen reichen bereits aus – gib sie auf die Handfläche, verreibe sie kurz und massiere das Öl dann sanft in Bart und Haut ein.

  • Bartbalsam für mehr Struktur: Wenn Dein Bart länger oder widerspenstiger ist, kannst Du zusätzlich zu Bartöl auch Bartbalsam verwenden. Balsam hat eine festere Konsistenz und gibt dem Bart ein bisschen mehr Halt, was besonders für mittellange bis lange Bärte von Vorteil ist. Achte darauf, den Balsam vor dem Auftragen leicht zwischen den Handflächen zu erwärmen, damit er sich besser verteilen lässt. Bartbalsam kann auch als Ersatz für Öl genutzt werden, wenn Du gerne einen stärkeren Halt und ein leichtes Styling wünschst.

  • Trick für längere Bärte: Kombiniere Bartöl und Bartbalsam, indem Du zuerst das Öl und dann den Balsam aufträgst. Das sorgt für extra Feuchtigkeit und ein geschmeidiges Finish, während der Balsam den Bart formt. Diese Reihenfolge ist besonders praktisch, wenn Du im Alltag einen definierten Look bevorzugst, der den ganzen Tag hält.

3. Bürsten: Der Schlüssel zu einem gepflegten und entwirrten Bart

Bürsten ist ein essenzieller Schritt, der oft unterschätzt wird. Es hilft nicht nur dabei, den Bart zu entwirren und in Form zu bringen, sondern verteilt auch das Bartöl oder den Balsam gleichmäßig im Haar. Besonders Naturborstenbürsten eignen sich gut, da sie sanft zur Haut sind und das Barthaar glätten, ohne es zu strapazieren.

  • Für kürzere Bärte: Ein kurzes Bürsten nach der Öl- oder Balsam-Anwendung reicht meist aus, um das Produkt gleichmäßig zu verteilen. Bürsten kann auch dabei helfen, die Gesichtshaut sanft zu massieren und so die Durchblutung anzuregen – das fördert das Haarwachstum und hält die Haut gesund.

  • Für längere Bärte: Bürste Deinen Bart zweimal – einmal nach dem Auftragen des Bartöls, um es gleichmäßig zu verteilen, und ein zweites Mal nach dem Balsam. Das sorgt für mehr Struktur und Glanz. Längere Bärte neigen dazu, sich zu verknoten, und regelmäßiges Bürsten hilft, das Barthaar zu entwirren und in Form zu bringen. Wenn Dein Bart besonders dick oder kraus ist, bürste ihn am besten in verschiedene Richtungen, um das Öl überall gleichmäßig zu verteilen.

  • Tipp: Bürsten ist auch am Morgen hilfreich, wenn der Bart nach dem Schlafen zerzaust ist. Bürste den Bart mit sanftem Druck, von oben nach unten und von innen nach außen, um ihn zu glätten und Volumen zu verleihen.

4. Styling mit Bartbalsam oder Bartwachs: Den Bart in Form bringen

Der letzte Schliff macht den Unterschied. Mit Bartbalsam und Bartwachs gibst Du Deinem Bart die gewünschte Form und sorgst dafür, dass er den ganzen Tag über hält. Bartbalsam ist perfekt für einen natürlichen, flexiblen Look, während Bartwachs besonders dann hilfreich ist, wenn Du mehr Halt und Kontrolle brauchst.

  • Bartbalsam für einen leichten Halt: Bartbalsam ist ideal, wenn Du Deinem Bart Form geben, ihn aber nicht zu fest fixieren möchtest. Gerade bei kürzeren Bärten kann Balsam helfen, abstehende Härchen zu bändigen und dem Bart einen gepflegten Look zu verleihen. Wenn Du gerne einen lockeren, natürlichen Look trägst, gib den Balsam als letzten Schritt in den Bart und verteile ihn gleichmäßig.

  • Bartwachs für festen Halt und Form: Für längere oder störrische Bärte ist Bartwachs die beste Wahl. Wachs gibt starken Halt und ist ideal, wenn Du klare Formen bevorzugst oder Deinen Bart den ganzen Tag in Position halten möchtest. Nimm eine kleine Menge Bartwachs, erwärme es zwischen den Fingern und arbeite es gezielt in die Stellen ein, die besondere Kontrolle brauchen – etwa die Bartspitzen oder die Kanten.

  • Tipps für besondere Styles: Wenn Du gerne mit Deinem Bart experimentierst und unterschiedliche Looks magst, trage erst eine kleine Menge Balsam auf, um eine Basis zu schaffen, und arbeite dann das Wachs ein. Das fixiert den Bart und sorgt dafür, dass er den ganzen Tag in Form bleibt. Besonders bei starken Windverhältnissen oder körperlicher Aktivität wirst Du den zusätzlichen Halt zu schätzen wissen.

Extra-Tipps für die perfekte Bartpflegeroutine

  • Nach dem Bürsten klopfen: Wenn Du nach dem Bürsten noch Restpartikel oder abgestorbene Hautschüppchen im Bart findest, klopfe Deinen Bart sanft mit den Fingern oder einem sauberen Handtuch ab, um diese zu entfernen.
  • Zwischen den Waschtagen: Bei sehr trockener Haut oder wenn Du viel draußen bist, kannst Du zwischendurch ein paar Tropfen Bartöl auftragen, auch ohne die Bartseife zu nutzen. So bleibt der Bart frisch, und die Haut wird zusätzlich gepflegt.
  • Den Bart sanft behandeln: Achte beim Bürsten und beim Styling darauf, dass Du nicht zu grob wirst. Das Barthaar ist robust, kann aber durch starkes Zerren und Ziehen brüchig werden. Lieber sanft und gleichmäßig arbeiten, um das Haar gesund zu halten.

Fazit: Die perfekte Routine für Deinen Bart

Ein Bart in Bestform braucht eine gute Routine und ein bisschen Geduld. Die richtige Reihenfolge und Auswahl der Produkte machen den Unterschied, ob Dein Bart gesund und gepflegt aussieht oder spröde und unordentlich wirkt. Finde die Reihenfolge und Produkte, die Deinem Bart am besten stehen, und genieße das Gefühl, wenn Dein Bart täglich besser aussieht und sich auch so anfühlt.

Bleib geschmeidig
Julian

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